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Datenschutz1/6/2025

Visitenkarten & DSGVO: Was ist erlaubt?

Darf ich erhaltene Visitenkarten einfach scannen und speichern? Ein Leitfaden für den rechtskonformen Umgang mit Kontaktdaten.

Darf ich Visitenkarten einfach speichern? Die kurze Antwort: Ja, aber...
Das Digitalisieren einer Visitenkarte ist eine "Verarbeitung personenbezogener Daten" (DSGVO). Hier ist der rechtskonforme Weg.

Die Rechtsgrundlagen (Art. 6 DSGVO)

1. Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b)

Wenn ein Interessent sagt: "Schicken Sie mir ein Angebot", müssen Sie seine Daten speichern, um das zu tun. Das ist rechtlich der sicherste Hafen.

2. Berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f)

Für die normale Netzwerk-Pflege (Kontakt speichern, um ihn vielleicht in 6 Monaten anzurufen) greift meist das "berechtigte Interesse".
Begründung: Wer eine Visitenkarte überreicht, erwartet vernünftigerweise, dass der Empfänger diese Daten speichert.

Die rote Linie: Newsletter

Achtung: Die Übergabe einer Karte ist KEINE Einwilligung in Werbung oder Newsletter!

Wenn Sie gescannte Kontakte einfach in Mailchimp werfen, drohen Abmahnungen.
Lösung: Senden Sie eine manuelle, persönliche "Follow-Up Mail" (Erlaubt). Fragen Sie darin: "Darf ich Sie in unseren Verteiler aufnehmen?" oder verlinken Sie zur Anmeldung.

Cloud vs. Local-First: Die "Schrems II" Problematik

Ein oft unterschätztes Risiko bei der Nutzung von "Gratis-Scannern" ist der Speicherort der Daten.

  • Server-basierte OCR: Viele Apps senden das Foto der Visitenkarte zur Texterkennung auf Hochleistungsserver. Liegen diese Server außerhalb der EU (in sogenannten "Drittländern"), greift seit dem "Schrems II"-Urteil des EuGH eine verschärfte Haftung. Unternehmen müssen prüfen, ob das Datenschutzniveau dort gleichwertig ist – was in der Praxis oft schwer nachweisbar ist.
  • Lokale OCR (Local-First): Hier findet die Texterkennung direkt auf dem Prozessor des Smartphones statt. Das Bild verlässt das Gerät nie. Rechtlich ist dies der sicherste Weg, da keine "Datenübermittlung" an Dritte stattfindet. Wo keine Daten fließen, kann kein Datenleck entstehen.

Kontakte.me Ansatz: Wir setzen konsequent auf lokale Verarbeitung (WebAssembly). Erst wenn Sie aktiv auf "Export" klicken, werden die textbasierten Daten an Ihr Zielsystem übergeben.

<div class="bg-green-50 dark:bg-green-900/20 p-6 rounded-xl border border-green-100 dark:border-green-800 my-8 text-center">
<h3 class="text-xl font-bold text-green-900 dark:text-green-100 mb-2">DSGVO-orientiert scannen?</h3>
<p class="text-green-800 dark:text-green-200 mb-6">
  Testen Sie unseren Local-First Scanner. Keine Cloud-Speicherung Ihrer Kontakte.
</p>
<a href="/app?action=scan" class="inline-flex items-center justify-center px-6 py-3 border border-transparent text-base font-medium rounded-md text-white bg-green-600 hover:bg-green-700 md:text-lg transition-colors">
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</a>

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